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Der richtige Umgang mit dem Hund ist ungemein wichtig und muss gelernt sein.
Für ein harmonisches Zusammenleben sind Regeln und Grenzen unentbehrlich.

Kinder spielen gern, die meisten Hunde auch.
Trotzdem gibt es für Spielrunden klare Regeln, die beide schützen und für ungetrübten Spaß sorgen.

Hunde machen Kinder stark, das haben Studien belegt. Die Vierbeiner können das Selbstbewusstsein der Kleinen fördern, wenn das Kind eine intensieve Beziehung zu dem Tier hat, und schützen sie sogar vor Depressionen. Denn der Kumpel auf vier Pfoten vermittelt Nähe und Wärme. Voraussetzung ist, dass das Verhältnis zwischen Kind und Hund von Fairness und Respekt geprägt ist. Weder Zwei - noch Vierbeiner dürfen beim Umgang miteinander überfordert werden. Für Eltern heißt das: Immer dabei sein und Augen und Ohren offen halten, denn einen >>Chef-Status<< haben die Kleinen für die Vierbeiner nicht. Dafür fehlt es ihnen an Durchsetzungsvermögen und an einer klaren Körpersprache. Im freien Spiel ist ein Hund dem Kind außerdem körperlich oft überlegen. Und wenn’s mal brenzlig wird im Miteinander, fangen Kinder oftmals an zu schreien oder rennen einfach weg - was beim Hund durchaus zu schlimmen Missverständnissen führen kann.

Mein Teddy, dein Teddy...
Beachten Sie mit kleinen Kindern einige Regeln für den richtigen Umgang.

  1. Das Spielzeug des Kindes ist für den Hund tabu - umgekehrt genauso!
  2. Einen Hund an der Leine führen sollten Kinder erst, wenn sie ihn körperlich halten und auch schwierige Situationen sicher bewältigen können.
  3. Toben und Raufen sollten Kind und Hund nie ohne Aufsicht und auch nicht zu wild, damit keiner aus Übermut seine Grenzen überschreitet. Kindliches Spielverhalten bedeutet für einen Hund durchaus auch Stress. Zum Beispiel, wenn das Kind ständig den Namen des Hundes ruft oder ständig verschiedene Kommandos gibt.
  4. Auch der Hund hat ein Recht auf Privatsphäre. Achten Sie bitte immer darauf das der Hund einen Rückzugsort hat, wohin er sich jederzeit zurück ziehen kann um ungestört zu sein. Ein Hundekorb oder ein Hundekissen an einer ruhigen Stelle im Haus ist dafür ideal.

Gemeinsam in den Hundekurs:
Wenn Kinder ein echtes Interesse am Hund haben, können sie mit wachsendem Alter (ab etwa 8 bis 10 Jahren) eigenständig ein einfaches Spiel oder eine kleine Übung ausprobieren. Das sollten am besten Aufgaben sein, die Sie selbst mit dem Hund einstudiert haben, deren Ablauf und Signale ihm - und dem Kind - bekannt sind.
Schauen Sie zu, um gegebenenfalls einzugreifen, wenn Hund und Kind noch nicht auf einer Wellenlänge sind.
Verantwortungsvolle Jugendliche können mit einem Hund schon recht selbstständig arbeiten. Vielen macht es Spaß, gemeinsam einen Hundekurs zu besuchen oder eine Sportart mit dem Hund zu trainieren.

Autor © http://rottweilerforum.fluestert.net

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